Der Spreewald

Der Spreewald (niedersorbisch Błóta, Sumpf) ist ein ausgedehntes Niederungsgebiet und eine historische Kulturlandschaft im Südosten des Bundeslandes Brandenburg. Hauptmerkmal ist die natürliche Flusslaufverzweigung der Spree, die durch angelegte Kanäle deutlich erweitert wurde. Als Auen- und Moorlandschaft besitzt sie für den Naturschutz überregionale Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschützt. Der Spreewald als Kulturlandschaft wurde entscheidend durch die Sorben geprägt. Das Gebiet ist eines der bekanntesten und beliebtesten Reiseziele im Land Brandenburg. Die vielen natürlichen Fließe und künstlich angelegten Kanäle haben eine Gesamtlänge von über 970 Kilometern. Hier existieren rund 18.000 Tier- und Pflanzenarten, 1991 erhielt der Spreewald die Anerkennung der UNESCO als Biosphärenreservat.
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  • Gesamtfläche: 3.173 km² davon Fläche im ländlichen Raum ca. 2.800 km²
  • Einwohnerzahl: ca. 285.000 davon Einwohnerzahl im ländlichen Raum ca. 103.000
  • Einwohnerdichte: 84,9 Ew./km² davon Einwohnerdichte im ländlichen Raum ca. 37 Ew./km²

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