See-Hotel -Burg -In -Door -Out -Door -Tourist*In -Frei-Zeit -Spreewald

Infos & Service Amt Burg rund um:  

Infos-Amt Burg 

Tourist-Information Burg
Bahnhofstraße 10 / 39288 Burg
Tel.: 03921 - 636 92 90 / Fax: 03921 - 636 92 92
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Amt Burg Spreewald - Ortsteile

  • Burg mit dem Ortsteil Müschen
  • Briesen
  • Dissen-Striesow
  • Guhrow
  • Schmogrow-Fehrow
  • Werben

Sehenswürdigkeiten-Erlebnisse Gemeinde Burgsagennacht k moebes

  • Amt Burg Spreewald
  • Evangelische Kirche, Burg 
  • Heimatstube - domowniska śpa Bórkowy (Błota)
  • Koigarten Willischza, Burg
  • Kräutergarten
  • Kur- und Sagenpark Burg
  • Schau- und Handwerkshof, Burg
  • Schlossberg mit Bismarckturm
  • Spreewaldbibliothek „Mina Witkojc“
  • Weidenburg Arena Salix

alphabetisch:

    • Haus des Gastes
    • Haus der Begegnung & Spreewald-Bibliothek "Mina Witkojc
    • Heimatstube in Burg
    • Spreewaldbibliothek „Mina Witkojc“:
  • Evangelische Kirche
    www.kircheburg.de
    • Burg verfügte - solange auch Lübbenau zu Brandenburg gehörte - über keine eigene Kirche; Kirchort war Lübbenau.
      • Nach dem Prager Frieden von 1635 fiel Lübbenau jedoch an Sachsen, während Burg weiterhin zu Brandenburg gehörte.
  • Das erste Gebetshaus in Burg wurde im Jahre 1749 errichtet;
    • 1753 errichtete man eine Fachwerkkirche, die jedoch am 30.9.1766 bei einem Großbrand niederbrannte;
    • als Ersatzbau für die Kirche wurde zunächst 1767 wiederum ein Bethaus errichtet.
    • Am 30. September 1799, 33 Jahre nach dem Großbrand, wurde der Grundstein für die neue, noch heute bestehende Kirche gelegt.
      • Das besonderes Kennzeichen sind die zwei historischen Emporen und die Orgel der Firma Sauer aus dem Jahr 1973.
    • Für Besucher ist die Kirche ist täglich in der Zeit von 10 bis18 Uhr geöffnet.
  • Heimatstube
    www.burgimSpreewald.de
    • In einem reetgedeckten spreewaldtypischen Blockhaus am Hafen Burg befindet sich eine kleine Ausstellung, die Einblicke in das historische und sagenumwobene Burg gewährt, z. B. in die Spreewälder Ur- und Kirchengeschichte, die Haus-, Land- und Wasserwirtschaft, sowie sorbisch/wendische Trachten.
  • Koigarten Willischza
    www.koigarten-burg.de
    • Der Koigarten wurde in asiatischer Tradition gestaltet; mit Pflanzen, Wasser und Steinen wurde ein Ort der Entspannung und Erholung geschaffen.
    • Im Preußengarten können die Gäste, bei Klanggarten, Wasserspielen und Pflanzenbeeten neue Eindrücke schöpfen.
  • Kräutergarten Burg
    werben.de/kraeutermanufaktur.html
    • Träger der Spreewald Kräuterey ist die Lebenshilfe Werkstätten Hand in Hand-GmbH.
    • Im Schaugarten wachsen verschiedene Arten von Duft-, Heil- und Teepflanzen, Küchen- und mediterrane Kräuter sowie Wildkräuter.
      • Ergänzt wird der Garten durch den Anbau kulturhistorischer Nutz- und Zierpflanzen.
    • Führungen und Workshops werden regelmäßig angeboten.
  • Kur- und Sagenpark Burg:
    www.burgimspreewald.de
    • Der 60.000 qm große Kur- und Sagenpark befindet sich in der Nähe des Reha-Zentrum Spreewald sowie des Ortszentrums von Burg.
    • Im naturnah gestalteten Spreewald-Park befinden sich Skulpturen aus der sorbisch-wendischen Sagenwelt sowie ein großer Kinder-Spielplatz.
  • Schau- und Handwerkshof Burg
    www.kunst-handwerk-burg.de
    • Beim Schau- und Handwerkshof handelt es sich um ein historisches Gebäude von 1760.
      • Das Haus bezeugt die Arbeits- und Lebensweise seinerzeitiger Spreewälder.
      • Im Giebelboden des Gebäudes liegen die Holzkrippe, die Knecht- und Mägdekammer, die Kommode, die Filzwerkstatt und die Remise.
        Heutige Künstler und Handwerker fertigen hier ihre Kreationen aus Glas, Keramik, Farbe, Tuch, Wolle sowie Holz und bieten diese zum Kauf an.
    • Angebotene Kurse, Lesungen und Ausstellungen ergänzen Wissenswertes.
  • Schlossberg mit Bismarckturm:
    spreewald-info.de
    • Der Schlossberg ist eine 62 m hohe Erhebung; seine Besiedelung lässt sich bis in die Zeit der jüngeren Steinzeit
      • Als Niederungsburg bot sie Schutz vor Hochwasser und den Angriffen von Feinden.
      • Die folgende spätbronzezeitliche Wallburg war die größte und bedeutendste Burganlage der Lausitzer Kultur.
        • Diese Wehranlage entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. auf einer älteren, bis dahin unbefestigten Siedlung der Lausitzer Kultur.
      • Durch Slawen besiedelt wurde das Areal vermutlich seit dem Jahrhundert.
        • Um das Jahr 1000 wurde auf dem Schlossberg durch den polnischen König Bolesław I. (* 965/967; † 17. Juni 1025, genannt „der Tapfere“) eine Burg errichtet, die zu den größten Burganlagen nördlich der Mittelgebirge gehörte.
      • Der Name Schlossberg geht auf eine Sage zurück, wonach hier ein Wendenkönig sein Schloss gehabt haben soll; am Fuße des Hügels sollen dem Menschen wohlgesinnte Zwerge (Lutki) gelebt haben.
      • Im einzigartigen Ambiente des Schlossberges finden regelmäßig Veranstaltungen statt, z.B…
        • die "Spreewälder Sagennacht",
        • die "Nacht der Kürbisgeister", mit licht-, laser- und pyrotechnischen Installationen.
      • Bismarckturm
        • Der 28 m hohe Bismarckturm auf dem Gipfel des Schlossbergs wurde in den Jahren 1915 bis 1917 erbaut.
          • Der quadratische Sockel des Turms ist 1 Meter hoch und hat eine Kantenlänge von 13,77 Metern.
          • Zwei vorgelagerte Freitreppen mit sieben und sechs Stufen führen zum Rundbogenportal auf der Südwestseite des Turms.
        • Das erste Geschoss hat eine Kantenlänge von 4 x 9,35 Metern.
          • Darin befindet sich eine von 28 Pfeilern umgebene Gedenkhalle;
        • über dem Mittelraum erhebt sich eine achteckige Kuppel, die mit grünen Meißner-Majolika platten verkleidet ist.
      • Über der Halle befindet sich in 5 und 21 Metern Höhe jeweils eine Aussichtsplattform.
  • Weidenburg Arena Salix
    www.spreewald-info.de
    • Die Weidenburg ist ein aus lebenden Weidenruten der Kricketweide geschaffenes Bauwerk.
    • Das lebende und wachsende Kunstwerk besteht aus einer zentralen Innenfläche mit zweigeschossigem Kuppelbau, einer Aufenthalts- und Veranstaltungsfläche sowie einem Eingangs- und Rundgangbereich; die Weidenburg hat eine Grundfläche von etwa 7880 qm.
    • Die große Kuppel erreicht eine Höhe von 10 Metern, bei einer Grundfläche von 20 mal 14 Metern.
      • Die Kuppel über der Bühne ist 12 Meter hoch und verfügt über eine Grundfläche von 12 mal 8 Metern.
      • Die kleinere Eingangskuppel überspannt eine Kreisfläche mit einem Durchmesser von 8 Metern bei einer Höhe von gleichfalls 8 Metern.
    • Genutzt wird sie im wesentlichen für kulturelle Veranstaltungen, Rastplatz für Wanderer und Radfahrer, sowie als Stätte für künstlerische und kulturelle Projekte.
    • Errichtet wurde die Weidendburg 2006 unter der Regie des Schweizer Architekten Marcel Kalberer; er hatte vorher bereits in Schlepzig (Spreewald) ein ähnliches Objekt verwirklicht.
    • Zwei kleinere Weidendome, die nach den gleichen Anlagegrundsätzen wie die Weidenburg errichtet wurden, befinden sich auf dem Areal des Seehotels (Burg). 

Sehenswürdigkeiten-Erlebnisse-Region Spreewald 

  • alphabetisch – Region Spreewald

    • Cottbus - Aussichtsturm Ortsteil Merzdorf
    • Cottbus - Bad Muskau - Fürst-Pückler- Schloss, Park und Museum
    • Cottbus - Spremberger Turm
    • Lehde - Freilandmuseum mit Dorf und Ein Raum Haus
    • Leipe - Insel-Dorf im Spreewald
    • Peitz - Fischer- und Festungsstadt 
    • Radusch - Slawenburg
    • Straupitz - Holländerwindmühle
    • Straupitz - Schinkelkirche
    • Vetschau - Wendisch-Deutsche Doppelkirche
    • Wanninchen - Sielmanns Natur-Erlebniszentrum

Cottbus - Aussichtsturm Ortsteil Merzdorf

  • Der Aussichtsturm Merzdorf ist Teil des Projekts Cottbuser der „Ostsee“.
  • Der Turm…
    • steht am westlichen Rand des ehemaligen Tagebaus Cottbus-Nord;
    • ist 34 Meter hoch;
    • ist aus der Senkrechten in Richtung See geneigt;
    • hat eine Aussichtsplattform, auf die man über 173 Stufen gelangt;
    • ermöglicht einen Blick auf den Tagebau und die Stadt Cottbus mit Umland;
    • wurde im Dezember 2006 eröffnet;
    • ist Rund um die Uhr geöffnet.
  • Am Turm entlang führt ein…
    • Sandpfad,
    • Radweg]
  • Adresse.
    03042 Cottbus

Cottbus - Bad Muskau - Fürst-Pückler- Schloss, Park und Museum

  • Der Fürst-Pückler- Landschaftspark Park in der Oberlausitz ist mit einer Gesamtfläche von 830 ha der größte Landschaftspark Zentraleuropas im englischen Stil.
  • Der Park liegt zu 1/3 in der sächsischen Stadt Bad Muskau, zu 2/3 östlich der Lausitzer Neiße und nördlich der Stadt Łęknica in Polen.
    • Beide Teile sind durch mehrere Neißebrücken miteinander verbunden.
  • Zentrales Gestaltungselement des Parks ist das Neue Schloss Muskau.
  • Die wechselvolle Geschichte des Muskauer Parks wird in ständigen Ausstellung im Museum für Stadtgeschichte Bad Muskau dokumentiert.
  • Am Juli 2004 erfolgte die Aufnahme des Fürst-Pückler-Parks Bad Muskau in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
  • Adresse
    Museum und Park - UNESCO Welterbestätte
    Robinienweg 5 Parkplatz, Kastanienallee 29,
    03042 Cottbus muskauer-park.de

Cottbus - Klosterkirche

  • Klosterkirche (auch wendische Kirche) - Rest eines ehemaligen Franziskanerklosters aus dem 13. / 14. Jhd. …
    • gotisches Innengewölbe der Kirche
    • Grabplatte mit der Darstellung des Stadtgründers Fredehelm von Cottbus und seiner Frau Adelheid mit…
      • Schwert, dessen Verzierung eines Krebses, der heute das Wappentier der Stadt ist
    • Kruzifix aus der Zeit um 1310
    • Taufstein aus dem 15. Jahrhundert
    • aus Holz gearbeitete, reich verzierte Kanzel aus der Zeit um 1720
    • Altar aus dem Jhd.

  • Adresse:
    Kontakt über Gemeindebüro
    Klosterplatz 1
    03046 Cottbus

Cottbus - Spremberger Turm

Doberlug-Kirchhain - Klosterkirche

  • Die Klosterkirche Doberlug ist ein Sakralbau der früheren Zisterzienserabtei des Klosters Dobrilugk.
    • Die Kirche gehört seit dem Jhd. zum Schloss Doberlug (Landkreis Elbe-Elster).
  • Das genaue Baudatum der Kirche ist nicht überliefer
    • Experten gehen davon aus, dass die Mönche in den Jahren nach 1184 mit dem Bau begannen und ihn in der Mitte des 13. Jhd. fertig stellten.
    • Ungesicherte Quellen geben das Jahr 1228 als Datum der Kirchweihe
  • Beim Bauwerk handelt es sich um eine spätromanische, dreischiffige und kreuzförmige
    • Das fünfjochige Mittelschiff ist dabei von den beiden Seitenschiffen durch massive, regelmäßige Pfeiler-Arkaden miteinander verbunden.
    • Der Chor- Raum verfügt über einen nahezu quadratischen Grundriss, an den sich eine leicht eingezogene Apsis nach Osten hin anschließt.
    • Das spätromanische Portal ist dreifach gestuft und mit Archivolten verziert.
      • Beim Umbau in den Jahren 1905 bis 1909 wurde es verändert und ist seither von einer Vorhalle verdeckt.
    • Das spätromanische Portal ist dreifach gestuft und mit Archivolten verziert.
      • Beim Umbau in den Jahren 1905 bis 1909 wurde es verändert und ist seither von einer Vorhalle verdeckt.
    • Oberhalb des Kirchen-Portals ist die lateinische Wendung Soli Deo Gloria (dem alleinigen Gott die Ehre/Gott allein zur Ehre) in großen, goldfarbenen Buchstaben angebrach
  • Die Klosterkirche gilt als eine der ältesten, erhaltenen Gotteshäuser des Zisterzienserordens im Osten Deutschlands.
    • Heute wird die Kirche von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • 1209 wurde im Ostteil des Bauwerks die Ehefrau von Konrad II., Markgräfin Elisabeth, beigesetzt.
  • Im Zuge der Reformation wurde der Konvent aufgelöst.
    • Die Kirche wurde zunächst nicht mehr für den Gottesdienst genutzt und erst 1602 wieder hergerichtet.
  • Im Dreißigjährigen Krieg (1618 - 1648) wurde das Bauwerk beschädigt und
    • 1673 bis 1667 wurde die Kirche wieder als Hofkirche der Herzöge von Sachsen-Merseburg
  • Mitte des 19. Jhd. ging bei einem Brand ein Großteil der Ausstattung
    • Nur wenige Stücke wurden in den Jahren 1852 bis 1859 wieder restauriert.
  • 1905 bis 1909 erfolgte der vorerst letzte größere Umbau durch den Architekten Carl Weber.
    • Er ersetzte den Dachreiter über der Vierung durch einen mächtigeren Aufbau.
    • Zusätzlich erbaute er eine Vorhalle am südlichen Kreuz-Arm.
    • Die größte Veränderung betraf jedoch das Interieur, das er durch eine Ausstattung des späten Historismus ersetzen ließ und damit einen erheblichen Kontrast zu den ansonsten eher schlichten Bauwerken der Zisterzienser schaffte.
  • 1997 bis 2011 sanierte die Gemeinde
    • die Fassade
    • stellte das mittelalterliche Fugenbild an der Apsis und der Westfassade wieder her
    • die übrigen Wände. 

Adresse:
Schloßstraße 8A,
03253 Doberlug-Kirchhain

Lehde - Freilandmuseum mit Dorf und Ein Raum Haus

  • Das Freilichtmuseum ist ein ganzes Dorf im Dorf.
    • Es werden drei lebensnah gestaltete Höfe aus dem Spreewald gezeigt:
      • Hof Lehde,
      • Hof Burg,
      • Hof-Randgebiet, aus dem Spreerandgebiet.
    • Highlight ist das Ein Raum Haus für eine Familie um 1850 bestehend aus…
      • Groß-Eltern
      • Eltern
      • Kindern
        • Schlafzimmer war das Familien-Bett
      • Weitere Impressionen und Erlebnisse
        • älteste Kahnbauerei im Dorf
        • die historische Feuerwehr
        • Töpfereierzeugnisse (Blaudruck
        • Spreewaldfischerei
      • Heilpflanzen- und Kräutergarten.
        • Melken üben, Holzschuh laufen, echtes Spreewald-Blockhaus Bauen
        • Erlebnisplatz für die ganze Familie
  • Adresse:
    An der Giglitza 1a
    03222, Lübbenau/Spreewald
    Telefon: 03573 8702440

Leipe – Insel-Dorf im Spreewald

  • Das Insel-Dorf-Leipe (Ortsteil Stadt Lübbenau) liegt auf einer 800 m langen und 400 m breiten Sandbank mitten im Spreewald
    • Der Ort ist vollständig von der Spree und dem Leiper Graben
      • Boote und Schlitten waren die einzigen Transportmittel
    • Seit 1969 ist Leipe auch mit dem Auto über eine schmale Straße

  • Aus 1315 stammt die erste urkundliche Erwähnung
    • Name des Orts stammt vom niedersorbischen Wort lipa für „Linde“.
  • Wirtschaftlich lebten die Bewohner vor allem vom…
    • Fischreichtum der Spree,
    • dem Gemüseanbau und
    • der Viehwirtschaft.
  • Im Jahr 1791 vernichtete ein Großfeuer fast das gesamte Dorf.
  • 1815 kam das vormals sächsische Leipe an das Königreich Preußen, Kreis Calau, Provinz Brandenburg.
  • Am 12. 1871 wurden in der Landgemeinde Leipe 295 Einwohner aus 52 Haushalten gezählt.
  • Arnošt Muka bezeichnete Leipe in seiner Statistik über die Lausitzer Sorben im Jahr 1884 als das „am stärksten sorbische Dorf der (Kirchengemeinde) Lübbenau“.
  • 1928 errichtete der Graf von Lynar das Alte Gesindehaus, um dort Forstarbeiter und deren Familien unterzubringen.
    • 1933 bis 1945, in der Zeit des Nationalsozialismus beteiligte sich Wilhelm Graf zu Lynar am Attentat vom 20. Juli 1944.
    • Nach seiner Hinrichtung wurde sein Besitz, darunter auch das Alte Gesindehaus, enteigne
  • 1964 wurde Leipe auch an die Trinkwasserleitung
  • 2000 wurde zur Förderung der Spreewaldhafen eröffnet.
  • 2008 wurde Dorf-Insel eine historische Hofstelle restauriert.
  • Heute noch werden in der Dorfmitte traditionelle Gemüsepflanzen angebaut, z.B...
    • Gurke,
    • Meerrettich,
    • Zwiebeln,
    • Mohrrüben
  • Adresse:
    Leiper Dorfstraße 29,
    03226 Lübbenau/Spreewald
    Telefon: 03542 2234 

Peitz - Fischer- und Festungsstad

  • Peitz in der Niederlausitz liegt…
    • in einer wasserreichen Niederung-Landschaft
    • am östlichen Rand des Spreewalds, auch Vorspreewald genannt
  • Die Niederung-Landschaft des (Glogauer-) Baruther Urstromtals bilden…
    • der Malxe-Fluss,
    • der Hammergraben, einem künstlich angelegten Nebenarm der Spree,
    • ein 5000 Morgen (1.200 ha) Teichgebiet.
  • 1301 wird Peitz unter dem Namen Pitzne erstmals urkundlich erwähnt.
  • Stadt und Umland befindet sich im angestammten und amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden.
    • Die Stadt war Sitz verschiedener Lehnsherren.
  • 1462 wurde Peitz zusammen mit Cottbus im Frieden von Guben unter Friedrich II., Kurfürst von Brandenburg, endgültig eine brandenburgische Exklave.
  • 1550 wurde das Eisenhüttenwerk Peitz gegründet.
    • Das Hüttenwerk verarbeitet Raseneisenstein der Region zu Guss- und Schmiedeeisen, aus denen neben Haushalts- und Ackergeräten auch Kanonenkugeln für die brandenburgisch-preußische Armee hergestellt wurden.
    • 1658 wurde der erste Hochofen der Mark Brandenburg errichtet.
    • 1809 - 1810 Ersatz des Hochofens durch den heute unter Denkmalschutz stehenden Hochofen.
    • Das Peitzer Hüttenwerk ist das älteste in Deutschland funktionstüchtig erhaltene Eisenhüttenwerk.
    • Museums-Adresse:
      Hüttenwerk 1,
      03185 Peitz
    • Telefon: 035601 22080
  • Jhd. - Festungs-Bau zum Schutz der Stadt
    • 1556 wurden als Schutzgürtel vor der Stadt angelegt…
      • 5000 Morgen (1.200 ha) große Teiche,
      • der Hammergraben zu deren Flutung.
    • 1559-1562 wurden die Zitadelle und die obere Festung
    • 1590-1595 wurde die Festungsanlage um die Stadt herum und die untere Festung
  • Seit Ende des Jhd. wird in den Teichen Fischzucht betrieben, die unter dem Namen „Peitzer Karpfen“ überregional bekannt wurde.
    • 1867 Peitzer Fischer wurden zum preußischen Hoflieferanten erklärt.
  • 1618 - 1648 - Dreißigjähriger Krieg
    • 1636 - 1637 war Peitz zeitweilig Residenz des brandenburgischen Kurfürsten Georg Wilhelm bei seiner Flucht vor den schwedischen Truppen.
    • 1698 bis 1708 war die Festung wurde auch als Haftanstalt genutzt. Bedeutendster Festungsgefangener war der kurfürstliche Staatsminister Eberhard von Danckelmann, der hier von 1698 bis 1708 inhaftiert wurde.

  • 1756 bis 1763 - Siebenjähriger Krieg
    • 1758 und 1759 eroberten österreichische Truppen die Festung.
    • 1767 wurde auf Befehl des preußischen Königs Friedrich II. Festung weitgehend abgerissen.

  • Jhd. - Ende 2. Weltkrieg
    • Um die Stadt vor der totalen Zerstörung zu bewahren, hissten Hans Rabe und Hans Messner weiße Fahnen vom Festungsturm.
    • Hans Rabe wurde am April 1945 von einer SS-Streife erschossen.

  • Adresse Amt Peitz:
    Schulstraße 6,
    03185 Peitz
    Telefon: 035601 380

Radusch - Slawenburg

  • Raddusch, niedersorbisch Raduš, ist ein Ort im Biosphärenreservat Spreewald und Teil der Stadt Vetschau/Spreewald im Oberspreewald-Lausitz.
    • Raddusch liegt im amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden.
  • Raddusch wurde erstmals 1294 urkundlich als Raddets bzw. Raddiß erwähnt.
    • Der Ortsname könnte vom slawischen Personennamen Radoslaw (zu deutsch: Ruhmlieb oder von „sich freuen“ – Freuenort) abgeleitet sein
  • An der über 1000 Jahre alten Slawenburg Raddusch kann man nachweisen, dass die Besiedlungsgeschichte wesentlich älter.
  • Die heutige Burg ist eine äußerlich weitgehend originalgetreu errichtete Wehranlage aus dem 9./10. Jahrhundert.
    • In der Niederlausitz gab es ursprünglich circa 40 derartige Wehranlagen.
    • das Wallinnere ist begehbar; in ihm befindet sich heute ein Museum.
      • Das Museum bietet mit der ständigen Ausstellung „Archäologie in der Niederlausitz“ eine Zeitreise durch 000 Jahre Siedlungsgeschichte von der Steinzeit bis zum Mittelalter mit dem slawischen Burgenbau.
      • Außerdem werden auch Grabungsergebnisse und Funde aus 000 Jahren Geschichte der Niederlausitz gezeigt.
    • Im 1000 m² umfassenden Burghof, der als Terrasse des Restaurants sowie als Veranstaltungsort genutzt wird, befinden sich rekonstruierte Speicherbauten und ein Brunnennachbau.
  • Adresse:
    Zur Slawenburg 1,
    03226 Vetschau/Spreewald
    slawenburg-raddusch.de

Straupitz - Holländerwindmühle

Diese Holländerwindmühle ist Europas letzte funktionsfähigeDreifachmühle“.

  • Diese Mühle vereint 3 Mühlengewerke
    • Getreide-Mahl-Mühle
    • Öl-Mühle und
    • Säge-Mühle.
  • Ab etwa 1640 stand an dieser Stelle eine hölzerne Bockwindmühle.
    • 1850 brannte diese ab und wurde im gleichen Jahr durch eine gemauerte Holländerwindmühle ersetzt.
  • Die Getreide-Mühle wurde 1850
    • 1885 wurde die Mühle um das Sägewerk erweitert, welche ab 1904 durch eine Lokomobile unterstützt und windunabhängig wurde
    • 1910 wurde sie mit der Ölmühle
      • 1923 wurden die Flügel durch Blitz
      • 2001/2002 wurde die Mühle generalsaniert und bekam eine neue Haube und Flügel.
    • Der Backsteinturm der Mühle ist 18 Meter

Adresse:
Holländerwindmühle Straupitz
Laasower Straße 11a,15913 Straupitz
E-Mail: Web: www.windmuehle-straupitz.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: +49 35475-16997 

Straupitz – Schinkelkirche

  • Die Dorfkirche Straupitz ist eine evangelische Kirche, die nach Plänen des preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde.
    • Richtfest war Frühjahr 1831;
    • die Einweihung erfolgte mit einem Festgottesdienst am 5. August 1832
  • Der Grundriss der Kirche ist ein langes Rechteck; der Aufriss folgt dem Typ der Wandpfeilerkirche in deren rundbogige Arkaden an den Seiten zweigeschossig Emporen eingefügt sind.
  • Das Dach ist als flach geneigtes Satteldach
  • An der südwestlichen Seite befinden sich über der Giebelfassade zwei mehrgeschossige Türme.
    • Auf dieser Seite befindet sich auch der Eingang zur Kirche.
    • Eine über die gesamte Breite der Kirche verlaufende Freitreppe führt dort auf drei Rundbogenportale
  • Um den Bau herum ziehen sich, als horizontales Gegengewicht zu den vertikalen Elementen, zwei Kämpfergesimse und ein Kranzgesims.
  • Die Fassade einschließlich der Turmabschlüsse ist orthogonal gestaltet.
  • Die Kirche, ein frühes Beispiel für den Rundbogenstil, gehört zu den bedeutenderen Bauideen Schinkels

  • Adresse:
    Kirchstraße,
    15913 Straupitz:
    www.schinkelkirche-straupitz.de

Vetschau - Wendisch-Deutsche Doppelkirche

  • Die Wendische Kirche entstand bis 14. Jhd. und bildet mit der Deutschen Kirche (1694) eine Einheit.
    • Die ursprüngliche Kirche diente für die Gottesdienste in niedersorbischer (wendischer) Sprache.
  • 1540 wurde die Kirche als Folge der Reformation unter der lutherischen Schlossherrschaft derer von Schlieben evangelisch.
  • 1618 - 6148 30-jährigen Krieg
  • Aufgrund des verheerenden Stadtbrandes 1619 wurde die Wendische Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen.
  • Weitere Schäden entstanden bei einem Brand im Jahr
    • Erhalten blieb nur der Turmsockel, der noch heute den unteren Teil des Kirchturms bilde
  • Im Verlauf des Krieges sind die Sachsen-Merseburger in den Besitz der Niederlausitz gekommen und haben einen konsequenten Germanisierungsprozess begonnen.
    • So musste auch in Vetschau eine extra Kirche für die Deutschen gebaut werden.
  • Nach dem Krieg wurde eine neue Kirche als Backsteinbau auf den alten Fundamenten der Wendischen Kirche
    • Der einzige Rest der ersten Kirche ist der gewaltige Turmsockel aus Feld- und Raseneisensteinen.
  • Auf der Nordseite wurde die deutsche Schlosskapelle angebaut, in der für die Schlossherrschaft und die Deutschen nach Bedarf auch in Deutsch gepredigt
  • 1689 erging der landesherrliche Befehl aus Merseburg wonach die Schlosskapelle an der Wendischen Kirche abzureißen und an derselben Stelle eine "ordentliche Kirche" gebaut werden musste.
    • 1689 – 1694 wurde die neue Kirche errichtet.
  • 1704 -1709: Wieder-Aufbau der Kirchturm-Ruine.
  • Wand an Wand stehen nun die schlichte wendische Dorfkirche und die reicher ausgestattete spätbarocke Stadt-Kirche.
    • Eine Verbindung beider Kirchen besteht durch die vorgesetzte Sakristei am Ostgiebel.
    • In den darauffolgenden Jahrzehnten erhielt der Turm seine achteckige Gestalt
  • Heute dient die Kirche als kulturelle Veranstaltungsstätte mit musealem Charakter.
    • Im wendischen Kirchenteil finden heute wieder jährlich am Tag des offenen Denkmals wendische Gottesdienste
  • Adresse:
    Kirchstraße,
    03226 Vetschau/Spreewald

Wanninchen - Sielmanns Natur-Erlebniszentrum

  • Dieses Natur-Erlebniszentrum ist ein circa 3300 ha Wildnisgebiet, das seit dem Jahr 2000 in einem ehemaligen Braunkohletagebau in der Niederlausitz bei Luckau, südwestlich des Spreewaldes, im Naturpark Niederlausitzer Landrücken entstanden ist.
    • Auf den Kippböden haben sich seltene Sandtrockenrasen gebildet;
    • die Wasserflächen und ihre Umgebung sind wertvolle Brut-, Rast- und Nahrungsplätze für bedrohte Vögel;
    • in den Steilwänden bauen Uferschwalben ihre Nester;
    • die große Strukturvielfalt der Flächen bietet Lebensraum für eine Vielzahl wärmeliebender Insekten;
    • in Gruben mit Wasser fanden sich Kreuz- und Wechselkröte sowie Rotbauchunke ein;
    • für viele Vogelarten, wie zum Beispiel dem Flussregenpfeifer, Wiedehopf, Seeadler, ist dieser neue Lebensraum ebenfalls attraktiv;
    • Zugvögel wie Kraniche und Wildgänse kommen im Frühjahr und Herbst in Scharen, um sich auf den umliegenden Feldern zu stärken und in den seichten Gewässern zu rasten.
  • Auf dem Gelände laden Erlebnisweiher, Moorsteg, Reptiliengehege und Findlingsgarten zu Naturbeobachtungen ein.
  • Eine barrierefreie Aussichtsplattform bietet einen weiten Panoramablick über Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen.
  • Adresse:
    Wanninchen 1 OT, 15926 Luckau
    wanninchen-online.de